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<jur id="6b6b2019" lastmod="2026-04-09T18:17:08+00:00">
  <header short="InVeKoSV 2015" amtabk="InVeKoSV" norm="invekosv_2015" title="InVeKoS-Verordnung">
    <long>Verordnung über die Durchführung von Stützungsregelungen und des Integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystems</long>
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 2 Abs. 6</a> G v. <time datetime="2023-12-04">4.12.2023</time> I Nr. 344</change>
    </changes>
  </header>
  <nav>
    <prev id="9ed31a4f" bez="§ 2" target="2" title="Zuständigkeit"/>
    <index id="6b6b2019" bez="§ 3" target="3" title="Referenzflächensysteme"/>
    <next id="e097bb36" bez="§ 4" target="4" title="Begriff der landwirtschaftlichen Parzelle"/>
  </nav>
  <scope>
    <section bez="Abschnitt 1" title="Anwendungsbereich, Zuständigkeiten, Begriffsbestimmungen und Kommunikation"/>
  </scope>
  <main title="Referenzflächensysteme">
    <p nr="1">Die Landesregierungen bestimmen durch Rechtsverordnung nach <a>§ 6 Absatz 1 Nummer 2</a> in Verbindung mit Absatz 5 Satz 1 des Marktorganisationsgesetzes, auf welche der nachfolgend genannten Referenzparzellen sich das nach dem in <a>§ 1 Absatz 1 Nummer 1</a> genannten Rechtsakt zu errichtende System zur Identifizierung landwirtschaftlicher Parzellen stützt: <dl><dt>1. Feldblock:</dt><dd>eine von dauerhaften Grenzen umgebene zusammenhängende landwirtschaftliche Fläche eines oder mehrerer Betriebsinhaber,</dd><dt>2. Schlag:</dt><dd>eine zusammenhängende landwirtschaftliche Fläche, die von einem Betriebsinhaber mit einem von der Landesstelle vor der Antragstellung für die Zwecke der Antragsbearbeitung festgelegten Nutzungscode im Sammelantrag angegeben wird,</dd><dt>3. Feldstück:</dt><dd>eine zusammenhängende landwirtschaftliche Fläche eines Betriebsinhabers,</dd><dt>4. Flurstück:</dt><dd>eine im Kataster abgegrenzte Fläche.</dd></dl>Ackerland, Dauergrünland und Dauerkulturflächen sind geografisch getrennt zu erfassen durch Bildung gesonderter Polygone innerhalb der bestehenden Referenzparzellen oder durch Bildung gesonderter Referenzparzellen.</p>
    <p nr="2">Zu den Referenzparzellen nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 4 gehören auch die in <a>Artikel 32 Absatz 2 Buchstabe b</a> der Verordnung (EU) Nr. <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=celex:32013R1307" title="Verordnung (EU) Nr. 1307/2013" rel="noopener external">1307/2013</a> bezeichneten Flächen, soweit sie nicht bereits nach Absatz 1 erfasst werden. Diese Flächen sind getrennt geografisch zu erfassen durch Bildung gesonderter Referenzparzellen oder durch Polygone innerhalb bestehender Referenzparzellen.</p>
    <p nr="3">Unbeschadet des Artikels 5 Absatz 1 Unterabsatz 1 der Delegierten Verordnung (EU) Nr. <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=celex:32014R0640" title="Verordnung (EU) Nr. 640/2014" rel="noopener external">640/2014</a> der Kommission vom <time datetime="2014-03-11">11. März 2014</time> zur Ergänzung der Verordnung (EU) Nr. <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=celex:32013R1306" title="Verordnung (EU) Nr. 1306/2013" rel="noopener external">1306/2013</a> des Europäischen Parlaments und des Rates in Bezug auf das integrierte Verwaltungs- und Kontrollsystem und die Bedingungen für die Ablehnung oder Rücknahme von Zahlungen sowie für Verwaltungssanktionen im Rahmen von Direktzahlungen, Entwicklungsmaßnahmen für den ländlichen Raum und der Cross-Compliance (ABl. L 181 vom <time datetime="2014-06-20">20.6.2014</time>, S. 48) in der jeweils geltenden Fassung gehören zu den Referenzflächen auch die Landschaftselemente nach <a>§ 19</a>. Zur Durchführung des Flächendatenabgleichs ist der in der Anlage bezeichnete Flächenidentifikator zu verwenden.</p>
  </main>
</jur>
