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  <header short="KonzVgV" amtabk="KonzVgV" norm="konzvgv" title="Konzessionsvergabeverordnung">
    <long>Verordnung über die Vergabe von Konzessionen</long>
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 4</a> V v. <time datetime="2023-08-17">17.8.2023</time> I Nr. 222</change>
    </changes>
  </header>
  <nav>
    <prev id="52e88ef5" bez="§ 31" target="31" title="Zuschlagskriterien"/>
    <index id="2ae5a6ee" bez="§ 32" target="32" title="Aufhebung von Vergabeverfahren"/>
    <next id="42c77eaf" bez="§ 33" target="33" title="Vergabe von Unteraufträgen"/>
  </nav>
  <scope>
    <section bez="Abschnitt 2" title="Vergabeverfahren"/>
    <section bez="Unterabschnitt 4" title="Auswahlverfahren und Zuschlag"/>
  </scope>
  <main title="Aufhebung von Vergabeverfahren">
    <p nr="1">Der Konzessionsgeber ist berechtigt, ein Vergabeverfahren ganz oder teilweise aufzuheben, wenn <dl><dt>1.</dt><dd>kein Angebot eingegangen ist, das den Bedingungen entspricht,</dd><dt>2.</dt><dd>sich die Grundlage des Vergabeverfahrens wesentlich geändert hat,</dd><dt>3.</dt><dd>kein wirtschaftliches Ergebnis erzielt wurde oder</dd><dt>4.</dt><dd>andere schwerwiegende Gründe bestehen.</dd></dl>Im Übrigen ist der Konzessionsgeber grundsätzlich nicht verpflichtet, den Zuschlag zu erteilen.</p>
    <p nr="2">Der Konzessionsgeber teilt den Bewerbern oder Bietern nach Aufhebung des Vergabeverfahrens unverzüglich die Gründe für seine Entscheidung mit, auf die Vergabe einer Konzession zu verzichten oder das Verfahren erneut einzuleiten. Auf Antrag teilt er ihnen dies in Textform nach <a>§ 126b</a> des Bürgerlichen Gesetzbuchs mit.</p>
  </main>
</jur>
