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  <header short="LuftPersVDV 2" amtabk="2. DVLuftPersV" norm="luftpersvdv_2" title="Zweite Durchführungsverordnung zur Verordnung über Luftfahrtpersonal (Anwendungsbestimmungen für die Ausbildung und Prüfung für den Erwerb von Lizenzen und Berechtigungen für Luftfahrer gemäß der Verordnung über Luftfahrtpersonal)">
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      <change type="Stand">Geändert durch <a>Art. 570</a> V v. <time datetime="2015-08-31">31.8.2015</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl115s1474.pdf" title="Bundesgesetzblatt 2015 S. 1474" type="application/pdf" rel="external noopener">1474</a></change>
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    <p> Fundstelle des Originaltextes: BAnz. 2006, Nr. 60, Beilage Nr. 60a, 142 - 143 </p>
    <p><b>Flugausbildung auf Luftschiffen</b><br/>Flugvorbereitung, Flugplanung, Transport-/Verlegungsplanung für Bodenmannschaft <dl><dt>-</dt><dd>Außen- und Innenkontrolle nach Klarliste</dd><dt>-</dt><dd>Anlassen der Triebwerke</dd><dt>-</dt><dd>Überprüfung der Triebwerke und Systeme</dd></dl>Ablegen vom Mast und Manöver am Boden <dl><dt>-</dt><dd>Start</dd><dt>-</dt><dd>Normales Startverfahren</dd><dt>-</dt><dd>Notstartverfahren</dd><dt>-</dt><dd>Start mit simuliertem Triebwerksausfall</dd></dl>Steigflug <dl><dt>-</dt><dd>Einhaltung der sicheren Steigflugbahn und Flugparameter</dd><dt>-</dt><dd>Übergang zum Horizontalflug</dd><dt>-</dt><dd>Steigflug bis auf „Prallhöhe“ und Flug in „Prallhöhe“</dd></dl>Flugübungen <dl><dt>-</dt><dd>Horizontalmanöver und stationärer Horizontalflug</dd><dt>-</dt><dd>Kurvenflug</dd><dt>-</dt><dd>Kurvenflug mit konstantem Radius um eine feste Landmarke</dd><dt>-</dt><dd>Orientierung, einschließlich Kleinorientierung, Koppelnavigation</dd><dt>-</dt><dd>Windbestimmung</dd><dt>-</dt><dd>Beobachtung und Beurteilung der Wetterbedingungen und deren Entwicklung</dd><dt>-</dt><dd>Einhaltung vorgegebener Flugbahnparameter nach Instrumenten</dd><dt>-</dt><dd>Fliegen auf vorgegebenen Kursen über Grund nach Sicht</dd><dt>-</dt><dd>Standortbestimmung mit Hilfe von Funknavigationsinstrumenten</dd><dt>-</dt><dd>Führung des Flugdurchführungsplanes</dd></dl>Bestimmung der statischen Schwere im Flug und Trimmung <dl><dt>-</dt><dd>Bestimmung der Überhitzung („Superheat“)</dd><dt>-</dt><dd>Beurteilung der Massen von Ballast, Kraftstoff, Feuchtigkeit auf der Hülle</dd><dt>-</dt><dd>Rechnerische Ermittlung der statischen Schwere (Faustformeln)</dd><dt>-</dt><dd>„Erfliegen“ der statischen Schwere</dd></dl>Sinkflug <dl><dt>-</dt><dd>Normaler Sinkflug</dd><dt>-</dt><dd>Notsinkflug</dd></dl>Anflug <dl><dt>-</dt><dd>Einordnung in den Flugplatzverkehr</dd><dt>-</dt><dd>Anflug mit simuliertem Triebwerkausfall</dd></dl>Landungen <dl><dt>-</dt><dd>mit unterschiedlicher statischer Schwere (einschließlich Schwere &lt; 0)</dd><dt>-</dt><dd>mit simuliertem Triebwerkausfall</dd></dl>Bodenmanöver/ Anlegen an den Mast/ Sicherung des Luftschiffes <br/>Sprechfunkverkehr <br/>Gebrauch der Klarlisten <br/>Kommunikation und Zusammenwirken mit der Bodenmannschaft <br/>Notverfahren <dl><dt>-</dt><dd>Triebwerksbrand/-ausfall</dd><dt>-</dt><dd>Rauch/Feuer im Führerraum/Passagierkabine/Frachtraum</dd><dt>-</dt><dd>Systemausfälle (Hüllendrucksystem, Hydrauliksystem, Elektrik, Instrumente, etc)</dd><dt>-</dt><dd>„Free ballooning“ (Ausfall der gesamten Antriebsanlage)</dd><dt>-</dt><dd>Notablassen des Traggases nach Notlandung und Evakuierung der Passagiere/Besatzung (Bergerolle)</dd></dl><b>Anmerkung:</b> Alle Elemente der Flugausbildung sind auch Bestandteil der Nachtflugausbildung. <br/><b>Anmerkung:</b> Abweichungen von den oben genannten Ausbildungsinhalten aufgrund bauartbedingter Besonderheiten der in der Ausbildung verwendeten Luftschiffmuster werden mit dem Ausbildungshandbuch genehmigt.</p>
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