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  <header short="MariMedV" amtabk="MariMedV" norm="marimedv" title="Maritime-Medizin-Verordnung">
    <long>Verordnung über maritime medizinische Anforderungen auf Kauffahrteischiffen</long>
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 9</a> G v. <time datetime="2026-02-03">3.2.2026</time> I Nr. 28</change>
    </changes>
  </header>
  <nav>
    <prev id="2332a23f" bez="§ 13" target="13" title="Anforderungen an die Seediensttauglichkeit von Kanalsteurern"/>
    <index id="b838ef09" bez="§ 14" target="14" title="Betriebseigene Kontrollen"/>
    <next id="302f9724" bez="§ 15" target="15" title="Verpflichtung zur Teilnahme an medizinischen Wiederholungslehrgängen"/>
  </nav>
  <scope>
    <section bez="Abschnitt 3" title="Medizinische Betreuung"/>
    <section bez="Unterabschnitt 1" title="Durchführung der medizinischen Betreuung"/>
  </scope>
  <main title="Betriebseigene Kontrollen">
    <p nr="1">Der Reeder hat dafür zu sorgen, dass im Rahmen der betriebseigenen Kontrolle der medizinischen Ausstattung nach <a>§ 109 Absatz 3 Satz 2</a> des Seearbeitsgesetzes die mitwirkende öffentliche Apotheke die notwendige Ergänzung und Einsortierung der medizinischen Ausstattung mit Arzneimitteln, Medizinprodukten und Hilfsmitteln an Bord des Schiffes vornimmt. Dies gilt nicht, wenn das Schiff in einem ausländischen Hafen liegt oder wenn kein Apothekenschrank vorgeschrieben ist.</p>
    <p nr="2">Soweit Arzneimittel im Ausland beschafft werden, hat dies unter Mitwirkung der in <a>§ 109 Absatz 3 Satz 2</a> des Seearbeitsgesetzes genannten Apotheke zu erfolgen.</p>
  </main>
</jur>
