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  <header short="MetallbMstrV 2025" amtabk="MetallbMstrV" norm="metallbmstrv_2025" title="Metallbauermeisterverordnung">
    <long>Verordnung über die Meisterprüfung in den Teilen I und II im Metallbauer-Handwerk</long>
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      <change type="Sonst">Ersetzt V 7110-3-147 v. <time datetime="2002-03-22">22.3.2002</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl102s1224.pdf" title="Bundesgesetzblatt 2002 S. 1224" type="application/pdf" rel="external noopener">1224</a> (MetallbMstrV)</change>
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    <prev id="483163e8" bez="§ 10" target="10" title="Handlungsfeld „Leistungen eines Betriebs im Metallbauer-Handwerk erbringen, kontrollieren und übergeben“"/>
    <index id="c0261bc5" bez="§ 11" target="11" title="Handlungsfeld „Einen Betrieb im Metallbauer-Handwerk führen und organisieren“"/>
    <next id="b82b33de" bez="§ 12" target="12" title="Gewichtung, Bestehen der Prüfung in Teil II"/>
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  <main title="Handlungsfeld „Einen Betrieb im Metallbauer-Handwerk führen und organisieren“">
    <p nr="1">Im Handlungsfeld „Einen Betrieb im Metallbauer-Handwerk führen und organisieren“ hat der Prüfling nachzuweisen, dass er in der Lage ist, Aufgaben der Betriebsführung und der Betriebsorganisation in einem Betrieb im Metallbauer-Handwerk unter Berücksichtigung der Rechtsvorschriften, der Digitalisierung und der Vernetzung der Geschäfts- und Arbeitsprozessen, ökonomischer Aspekte, ökologischer Aspekte und sozialer Aspekte, auch unter Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien, wahrzunehmen. Dabei hat er den Nutzen zwischenbetrieblicher Kooperationen, insbesondere den Nutzen gewerbeübergreifender Zusammenarbeit, zu prüfen und zu bewerten. Die jeweilige Aufgabenstellung soll mehrere der in Absatz 2 genannten Qualifikationen verknüpfen.</p>
    <p nr="2">Das Handlungsfeld „Einen Betrieb im Metallbauer-Handwerk führen und organisieren“ besteht aus folgenden Qualifikationen: <dl><dt>1.</dt><dd>betriebliche Kosten analysieren und für die Preisgestaltung und Effizienzsteigerung nutzen, hierzu zählen insbesondere: <dl><dt>a)</dt><dd>betriebliche Kosten ermitteln, dabei betriebswirtschaftliche Zusammenhänge berücksichtigen,</dd><dt>b)</dt><dd>betriebliche Kostenstrukturen überprüfen,</dd><dt>c)</dt><dd>betriebliche Kennzahlen ermitteln und vergleichen,</dd><dt>d)</dt><dd>Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Ressourcenschonung ableiten sowie</dd><dt>e)</dt><dd>Stundenverrechnungssätze anhand vorgegebener Kostenstrukturen berechnen,</dd></dl></dd><dt>2.</dt><dd>Marketingmaßnahmen zur Kundengewinnung sowie zur Kundenpflege erarbeiten, hierzu zählen insbesondere: <dl><dt>a)</dt><dd>Auswirkungen technologischer Entwicklungen, wirtschaftlicher Entwicklungen, rechtlicher Entwicklungen sowie gesellschaftlicher Entwicklungen sowie veränderter Kundenanforderungen auf das Leistungsangebot darstellen und begründen,</dd><dt>b)</dt><dd>Möglichkeiten der Auftragsbeschaffung darstellen und Marketingmaßnahmen zur Kundengewinnung sowie zur Kundenpflege entwickeln,</dd><dt>c)</dt><dd>Informationen über Produkte, Serviceangebote und über das Leistungsspektrum des Betriebs erstellen sowie</dd><dt>d)</dt><dd>Ermitteln und Bewerten von Vertriebswegen, auch informations- und kommunikationsgestützte Vertriebswege, unter Berücksichtigung des Datenschutzes, der Datensicherheit und der Datenverarbeitung,</dd></dl></dd><dt>3.</dt><dd>betriebliches Qualitätsmanagement entwickeln, hierzu zählen insbesondere: <dl><dt>a)</dt><dd>Bedeutung des betrieblichen Qualitätsmanagements darstellen und beurteilen,</dd><dt>b)</dt><dd>Qualitätsmanagementsysteme unterscheiden und beurteilen,</dd><dt>c)</dt><dd>Maßnahmen zur Kontrolle und Dokumentation der Leistungen erläutern, begründen und bewerten, insbesondere unter Berücksichtigung von Qualitätsstandards, Rechtsvorschriften und technischen Normen,</dd><dt>d)</dt><dd>Maßnahmen zur kontinuierlichen Verbesserung von Geschäfts- und Arbeitsprozessen festlegen und bewerten sowie</dd><dt>e)</dt><dd>Maßnahmen zur Rückverfolgbarkeit der verwendeten Produkte und Materialien aus Gewährleistungsgründen sowie Haftungsgründen, zur Sicherstellung der Ersatzteilverfügbarkeit sowie für den Nachweis ökologischer Nachhaltigkeit sowie sozialer Nachhaltigkeit erläutern,</dd></dl></dd><dt>4.</dt><dd>Personal unter Berücksichtigung gewerbespezifischer Bedingungen planen und anleiten, Personalentwicklung planen, hierzu zählen insbesondere: <dl><dt>a)</dt><dd>Einsatz von Personal disponieren,</dd><dt>b)</dt><dd>Einsatz von Auszubildenden auf Grundlage des betrieblichen Ausbildungsplans disponieren,</dd><dt>c)</dt><dd>Methoden zur Anleitung von Personal erläutern,</dd><dt>d)</dt><dd>Qualifikationsbedarfe ermitteln sowie</dd><dt>e)</dt><dd>Maßnahmen zur fortlaufenden Qualifizierung, insbesondere unter Berücksichtigung des Berufslaufbahnkonzepts im Metallbauer-Handwerk, planen sowie</dd></dl></dd><dt>5.</dt><dd>Betriebsausstattung sowie Lagerausstattung und Abläufe planen, hierzu zählen insbesondere: <dl><dt>a)</dt><dd>Durchführung der rechtlich vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilung erläutern, Konsequenzen aus dem Ergebnis ableiten,</dd><dt>b)</dt><dd>Ausstattung des Betriebes, insbesondere unter Berücksichtigung der betrieblichen Bedarfe des Gewerbes, des Arbeitsschutzes, der Gefahrgutlagerung sowie unter ökologischen Gesichtspunkten, ökonomischen Gesichtspunkten, sozialen Gesichtspunkten sowie logistischen Gesichtspunkten, planen und begründen,</dd><dt>c)</dt><dd>Maßnahmen zur Unfallverhütung, zum Arbeitsschutz, zur Gefahrgutlagerung, insbesondere unter Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte, ökonomischer Gesichtspunkte sowie sozialer Gesichtspunkte, planen und begründen,</dd><dt>d)</dt><dd>Instandhaltung von Geräten, Maschinen, Werkzeugen sowie Fahrzeugen planen,</dd><dt>e)</dt><dd>Betriebsabläufe planen und verbessern unter Berücksichtigung der Nachfrage, der betrieblichen Auslastung, des Einsatzes von Personal, Materialien, Geräten, Maschinen, Werkzeugen sowie Fahrzeugen sowie</dd><dt>f)</dt><dd>Möglichkeiten zur Gewinnung, Nutzung sowie Einsparung von Energie darstellen.</dd></dl></dd></dl></p>
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