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  <header short="RDG" amtabk="RDG" norm="rdg" title="Rechtsdienstleistungsgesetz">
    <long>Gesetz über außergerichtliche Rechtsdienstleistungen</long>
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 2</a> G v. <time datetime="2023-03-10">10.3.2023</time> I Nr. 64</change>
    </changes>
  </header>
  <nav>
    <prev id="496365e9" bez="§ 8" target="8" title="Öffentliche und öffentlich anerkannte Stellen"/>
    <index id="8faf7366" bez="§ 9" target="9" title="Untersagung von Rechtsdienstleistungen"/>
    <next id="f2eeae01" bez="§ 10" target="10" title="Rechtsdienstleistungen aufgrund besonderer Sachkunde"/>
  </nav>
  <scope>
    <section bez="Teil 2" title="Rechtsdienstleistungen durch nicht registrierte Personen"/>
  </scope>
  <main title="Untersagung von Rechtsdienstleistungen">
    <p nr="1">Das Bundesamt für Justiz kann den in den <a>§§ 6, 7 Abs. 1</a> und <a>§ 8 Abs. 1 Nr. 4 und 5</a> genannten Personen und Vereinigungen die weitere Erbringung von Rechtsdienstleistungen für längstens fünf Jahre untersagen, wenn begründete Tatsachen die Annahme dauerhaft unqualifizierter Rechtsdienstleistungen zum Nachteil der Rechtsuchenden oder des Rechtsverkehrs rechtfertigen. Das ist insbesondere der Fall, wenn erhebliche Verstöße gegen die Pflichten nach <a>§ 6 Abs. 2</a>, <a>§ 7 Abs. 2</a> oder <a>§ 8 Abs. 2</a> vorliegen.</p>
    <p nr="2">Die bestandskräftige Untersagung ist beim Bundesamt für Justiz zu registrieren und im Rechtsdienstleistungsregister nach <a>§ 16</a> öffentlich bekanntzumachen. Bei einer bestandskräftigen Untersagung gilt <a>§ 15b</a> entsprechend.</p>
    <p nr="3">Von der Untersagung bleibt die Befugnis, unentgeltliche Rechtsdienstleistungen innerhalb familiärer, nachbarschaftlicher oder ähnlich enger persönlicher Beziehungen zu erbringen, unberührt.</p>
  </main>
</jur>
