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  <header short="SchErsRÄndG" amtabk="SchErsRÄndG" norm="schersr_ndg" title="Gesetz zur Änderung schadensersatzrechtlicher Vorschriften">
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    <index id="1f94ec51" bez="Art 5" target="art_5" title=""/>
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    <p nr="1">Die Vorschriften dieses Gesetzes finden mit Ausnahme von <a>Artikel 4</a> keine Anwendung, wenn das schädigende Ereignis vor seinem Inkrafttreten eingetreten ist.</p>
    <p nr="2">Ist nach den Vorschriften des Reichshaftpflichtgesetzes, des Straßenverkehrsgesetzes oder des Luftverkehrsgesetzes wegen der Tötung oder Verletzung eines Menschen Schadensersatz zu leisten, so kann der Ersatzberechtigte, soweit es nach seinen Verhältnissen aus Billigkeitsgründen erforderlich ist und dem Ersatzpflichtigen zugemutet werden kann, Schadensersatz bis zur Höhe der in <a>Artikel 1 Nr. 6</a>, <a>Artikel 2 Nr. 1</a> und <a>Artikel 3 Nr. 1 und 3</a> bestimmten Beträge auch dann verlangen, wenn das schädigende Ereignis vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes eingetreten ist. Dies gilt nicht, soweit nach diesen Gesetzen eine Schadensersatzpflicht bisher nicht bestand. Im übrigen findet <a>Artikel 7</a> des Gesetzes über Maßnahmen auf dem Gebiet des Verkehrsrechts und Verkehrshaftpflichtrechts vom <time datetime="1957-07-16">16. Juli 1957</time> (BGBl. I S. <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl157s0710.pdf" title="BGBl. I 1957 S. 710" type="application/pdf" rel="external noopener">710</a>) sinngemäße Anwendung.</p>
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