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  <header short="SGB 5" amtabk="SGB 5" norm="sgb_5" title="Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) - Gesetzliche Krankenversicherung - (Artikel 1 des Gesetzes v. 20. Dezember 1988, BGBl. I S. 2477)">
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      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 8</a> G v. <time datetime="2026-02-03">3.2.2026</time> I Nr. 28</change>
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    <prev id="6ee62aa1" bez="§ 426" target="426" title="Übergangsregelung zur Beitragspflicht, Tragung und Zahlung der Beiträge aus dem Zuschlag nach § 307j des Sechsten Buches"/>
    <index id="dfd5489a" bez="§ 427" target="427" title="Evaluation des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes"/>
    <next id="3fe0e8f6" bez="§ 428" target="428" title="Übergangsregelung aus Anlass des Gesetzes zur Regelung des Sozialen Entschädigungsrechts"/>
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    <section bez="Fünfzehntes Kapitel" title="Weitere Übergangsvorschriften"/>
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  <main title="Evaluation des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes">
    <p>Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen, der Verband der Privaten Krankenversicherung e. V. und die Deutsche Krankenhausgesellschaft legen dem Bundesministerium für Gesundheit und den für die Krankenhausplanung zuständigen Landesbehörden zum <time datetime="2028-12-31">31. Dezember 2028</time>, zum <time datetime="2030-12-31">31. Dezember 2030</time>, zum <time datetime="2033-12-31">31. Dezember 2033</time>, zum <time datetime="2036-12-31">31. Dezember 2036</time> sowie zum <time datetime="2039-12-31">31. Dezember 2039</time> jeweils einen gemeinsamen Bericht vor über <dl><dt>1.</dt><dd>die Auswirkungen der Einteilung der von der Krankenhausbehandlung umfassten Leistungen in Leistungsgruppen nach <a>§ 135e Absatz 1 Satz 1</a> und die Weiterentwicklung dieser Einteilung, insbesondere hinsichtlich der mit der Zuweisung von Leistungsgruppen nach <a>§ 6a Absatz 1 Satz 1</a> des Krankenhausfinanzierungsgesetzes zusammenhängenden Konzentrationswirkungen auf die Leistungserbringung durch die Krankenhäuser, auch soweit diese länderübergreifend eingetreten sind,</dd><dt>2.</dt><dd>die Auswirkungen der für Leistungsgruppen geltenden Mindestvorhaltezahlen im Sinne des <a>§ 135f Absatz 1 Satz 1</a>, insbesondere hinsichtlich der mit der Festlegung der Mindestvorhaltezahlen bezweckten Qualitätssteigerung der Krankenhausbehandlung und hinsichtlich der Versorgungssituation der Patienten,</dd><dt>3.</dt><dd>die Prüfungen zur Erfüllung der nach <a>§ 135e Absatz 2 Satz 2</a> maßgeblichen Qualitätskriterien durch den Medizinischen Dienst nach <a>§ 275a Absatz 1 Satz 1 Nummer 1</a>, insbesondere über die Dauer und die Ergebnisse dieser Prüfungen, sowie über die Anzahl der Fälle, in denen das Gutachten nach <a>§ 275a Absatz 2 Satz 6 zweiter Halbsatz</a> korrigiert wurde oder in denen eine Erörterung nach <a>§ 275a Absatz 2 Satz 6 erster Halbsatz</a> stattgefunden hat,</dd><dt>4.</dt><dd>die Auswirkungen der durch das Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz vom <time datetime="2024-12-05">5. Dezember 2024</time> (BGBl. 2024 I Nr. 400) bewirkten Rechtsänderungen auf <dl><dt>a)</dt><dd>die Versorgungssituation der Patienten,</dd><dt>b)</dt><dd>die Personalstrukturen in den Krankenhäusern,</dd><dt>c)</dt><dd>die wirtschaftliche Situation der Krankenhäuser und die Ausgaben der Krankenkassen und</dd><dt>d)</dt><dd>die Entwicklung des Leistungsgeschehens im Bereich der ambulanten und stationären medizinischen Rehabilitation sowie auf die Entwicklung des sonstigen ambulanten Leistungsgeschehens.</dd></dl></dd></dl>Der nach <a>§ 142 Absatz 1 Satz 1</a> berufene Sachverständigenrat legt dem Bundesministerium für Gesundheit bis zum <time datetime="2031-03-31">31. März 2031</time> einen Bericht über die in Satz 1 genannten Gegenstände vor. Die für die nach den Sätzen 1 und 2 vorzulegenden Berichte erforderlichen Daten sind dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen, dem Verband der Privaten Krankenversicherung e. V., der Deutschen Krankenhausgesellschaft und dem nach <a>§ 142 Absatz 1 Satz 1</a> berufenen Sachverständigenrat von den Krankenkassen, den Unternehmen der privaten Krankenversicherung, den Kassenärztlichen Vereinigungen, den Krankenhäusern und den Medizinischen Diensten in anonymisierter Form zu übermitteln.</p>
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