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  <header short="TKG 2021" amtabk="TKG" norm="tkg_2021" title="Telekommunikationsgesetz">
    <changes>
      <change type="Stand">Zuletzt geändert durch <a>Art. 6</a> G v. <time datetime="2026-03-11">11.3.2026</time> I Nr. 66</change>
      <change type="Sonst">Ersetzt G v. <time datetime="2004-06-22">22.6.2004</time> I <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl104s1190.pdf" title="Bundesgesetzblatt 2004 S. 1190" type="application/pdf" rel="external noopener">1190</a> (TKG 2004)</change>
    </changes>
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    <prev id="2c37715b" bez="§ 196" target="196" title="Jahresbericht"/>
    <index id="67798cee" bez="§ 197" target="197" title="Zusammenarbeit mit anderen Behörden auf nationaler Ebene"/>
    <next id="1f74a4f5" bez="§ 198" target="198" title="Zusammenarbeit mit anderen Behörden auf der Ebene der Europäischen Union"/>
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    <section bez="Teil 11" title="Bundesnetzagentur und andere zuständige Behörden"/>
    <section bez="Abschnitt 1" title="Organisation"/>
  </scope>
  <main title="Zusammenarbeit mit anderen Behörden auf nationaler Ebene">
    <p nr="1">Die Bundesnetzagentur entscheidet in den folgenden Fällen im Einvernehmen mit dem Bundeskartellamt: <dl><dt>1.</dt><dd><a>§§ 10 und 11</a>,</dd><dt>2.</dt><dd><a>§ 31</a>,</dd><dt>3.</dt><dd><a>§ 32</a> und</dd><dt>4.</dt><dd><a>§ 101 Absatz 2 Nummer 3</a>.</dd></dl></p>
    <p nr="2">Die Bundesnetzagentur gibt dem Bundeskartellamt im Rahmen der folgenden Entscheidungen rechtzeitig vor Abschluss des Verfahrens Gelegenheit zur Stellungnahme: <dl><dt>1.</dt><dd><a>§ 17</a> in Verbindung mit <a>§ 18 Absatz 1 Nummer 2 und Absatz 3</a>,</dd><dt>2.</dt><dd>Teil 2 Abschnitt 2 bis 5 und</dd><dt>3.</dt><dd><a>§ 149 Absatz 6</a>.</dd></dl></p>
    <p nr="3">Die Bundesnetzagentur gibt dem Bundeskartellamt im Rahmen einer Maßnahme oder Entscheidung nach <a>§ 91 Absatz 9</a> in Verbindung mit <dl><dt>1.</dt><dd><a>§ 92 Absatz 2 Satz 3 Nummer 4</a>,</dd><dt>2.</dt><dd><a>§ 100 Absatz 3 Satz 3</a>,</dd><dt>3.</dt><dd><a>§ 102 Absatz 1 Nummer 5 und 6</a>,</dd><dt>4.</dt><dd><a>§ 105</a> oder</dd><dt>5.</dt><dd><a>§ 106</a></dd></dl>rechtzeitig vor Abschluss des Verfahrens Gelegenheit zur Stellungnahme.</p>
    <p nr="4">Führt das Bundeskartellamt im Bereich der Telekommunikation Verfahren nach den <a>§§ 19 und 20 Absatz 1 und 2</a> des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen, nach <a>Artikel 102</a> des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union oder nach <a>§ 40 Absatz 2</a> des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen durch, gibt es der Bundesnetzagentur rechtzeitig vor Abschluss des Verfahrens Gelegenheit zur Stellungnahme.</p>
    <p nr="5">Beide Behörden wirken auf eine einheitliche und den Zusammenhang mit dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen wahrende Auslegung dieses Gesetzes, auch beim Erlass von Verwaltungsvorschriften, hin. Sie haben einander Beobachtungen und Feststellungen mitzuteilen, die für die Erfüllung der beiderseitigen Aufgaben von Bedeutung sein können.</p>
    <p nr="6">Die Bundesnetzagentur arbeitet mit den Landesmedienanstalten zusammen. Auf Anfrage übermittelt sie den Landesmedienanstalten Erkenntnisse, die für die Erfüllung von deren Aufgaben erforderlich sind. Im Falle einer Betroffenheit von Belangen von Rundfunk und vergleichbaren digitalen Diensten nach <a>§ 2 Absatz 7 Satz 1</a>, wird die zuständige Landesmedienanstalt hierüber informiert und an eingeleiteten Verfahren beteiligt. Auf Antrag der zuständigen Landesmedienanstalt prüft die Bundesnetzagentur auf der Grundlage dieses Gesetzes die Einleitung eines Verfahrens und die Anordnung von Maßnahmen nach diesem Gesetz.</p>
    <p nr="7">Bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben und Befugnisse nach <a>Artikel 5</a> der Verordnung (EU) <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=celex:32015R2120" title="Verordnung (EU) 2015/2120" rel="noopener external">2015/2120</a> arbeitet die Bundesnetzagentur, soweit Belange des Rundfunks und vergleichbarer digitaler Dienste nach <a>§ 2 Absatz 7 Satz 1</a> betroffen sind, mit der nach dem jeweiligen Landesrecht zuständigen Stelle zusammen.</p>
  </main>
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